Das Netzwerk: Lateinamerika

(Quelle: http://www.bornpower.de/opus/amerika.htm)

Chile

In Chile sorgten sie nach dem Pinochet-Putsch 1973 gemeinsam mit den Chicago-Boys um Milton Friedman für die Deregulierung der Wirtschaft. Einige der engsten Berater von Pinochet, wie der damalige Außenminister Cubillos, waren Mitglieder von Opus Dei.

Führende zivile Mitglieder sind heute u.a. der Bürgermeister von Santiago, Joaquin Lavin, der 2000 nur knapp die Präsidentschaftswahlen verlor und als aussichtsreicher Kandidat für die Wahlen im Dezember 2005 gilt. Eng verbunden mit dem Opus Dei sind auch führende Unternehmer wie:

Prominentes Opus-Mitglied ist auch Manuel Cruzat, der in den 70er Jahren zu einem der reichsten Chilenen aufstieg. Um die Banco de Santiago, eine der größten Finanzgruppen des Landes, gruppierte der Spekulant Cruzat mit seinem Schwager Larrain ein Imperium, das zu besten Zeiten 250 Firmen kontrollierte.

1983 stand die Gruppe in der Wirtschaftskrise vor dem Zusammenbruch, vor dem ihn der Staat bewahrte. Sicherlich waren ihm seine Opus Dei-Kontakte nicht gerade hinderlich, da er doch in den 70er Jahren bis zu 4 Millionen DM monatlich an den Opus Dei gezahlt haben soll.

 

Peru

In Peru war für den Opus die große Sympathie des Staatspräsidenten Fujimori sehr bedeutend.
So ist es nicht verwunderlich, daß die Stellung des Opus Dei in Peru außerhalb Europas am stärksten ist.

 

Kolumbien

Der aktuelle Staatspräsident Alvaro Uribe Vélez gilt als OpusDei Mitglied, ebenso wie seine Minister Marta Lucía Ramírez und José Roberto Arango. Die La Sabana Universität wird vom Opus Dei geleitet.

 

Venezuela

2002 mißglückte nach zwei Tagen ein Putschversuch gegen den gewählten linken Staatspräsidenten Chavez. Zwischenzeitlich hatte sich der Präsident der Handelskammer FEDECAMARAS, Pedro Carmona, mit Unterstützung des USA zum neuen Staatspäsidenten ausgerufen. Carmona ist ein Opus Dei-Mitglied, ebenso wie sein vorgesehener Aussenminister Jose Rodriguez Iturbe. Nach der Niederschlagung des Putschversuches konnte der unter Hausarrest stehende Carmona nach Kolumbien fliehen, wo er mit offenen Armen empfangen wurde.

 

Ecuador

 

Argentinien